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Die Wurzeln des Jura-Museum

Vortrag von Johann Bauch

Das Jura-Museum baut auf den Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Philosophisch-Theologischen Hochschule auf. Mehrere engagierte Professoren haben dort gesammelt, geforscht und gelehrt. Und diese reichen Schätze haben sich über viele Jahrzehnte im Priesterseminar Eichstätt erhalten. Auch die Konzeption des Museums und die Auswahl der Ausstellungsobjekte haben eine eigene Geschichte. Das Jubiläum des Jura-Museums ist ein guter Grund, einmal in seine fernere und nähere Geschichte zurückzublicken.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe des Freundeskreises Jura-Museum e.V. statt.

Termin: Donnerstag, den 29. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Ort: Vortragsraum Jura-Museum Eichstätt, Burgstraße 19, Eichstätt

Neuer Raubsaurier aus Ellingen

Pocket- Exhibition: Forschung sichtbar und erlebbar machen

Ein großer Raubsaurier kehrt in seine Heimat zurück. Das Jura-Museum zeigt bis 03. Mai 2026 eine Pocket Exhibition über einen Fund, der fast 50 Jahre unerkannt in der Bayerischen Staatssammlung für Geologie und Paläontologie lag. Wie vielseitig die Forschung daran ist, zeigt diese Ausstellung. Interaktive Stationen ermöglichen es, Knochenfragmente zu untersuchen und Einblicke in die Lebenswelt des Sauriers zu gewinnen. Es wird veranschaulicht, wie Fossilien analysiert und erforscht werden. 

Jurassic Jesus – zwischen Bibel und Evolution

Lesung mit Frederik Spindler

Termin: Mittwoch, den 25. November 2026, 19.00 Uhr
Ort: Vortragsraum Jura-Museum Eichstätt, Burgstraße 19, Eichstätt

Zur Wissenschaft braucht es keinen Glauben und kein Bekenntnis, außer zur Sachlichkeit. Das Leben aber lässt sich mit Fakten allein nicht bewältigen. Die Ablehnung von Religion beherrscht oft dieselben  Kurzschlüsse wie die Wissenschaftsfeindlichkeit. Wie ein Paläontologe durch Jahrmillionen der Evolutionsgeschichte streift und gleichzeitig an Gott, Schöpfung und der Heiligen Schrift hängt, darum geht es in dieser Lesung.

Juravenator – eine Reise durch die Fund- und Erforschungsgeschichte des Raubdinosauriers

Vortrag von Dr. habil. Ursula Göhlich

Die Wahrscheinlichkeit in Deutschland ein Fossil eines Raubdinosauriers zu finden, ist extrem gering. Fast genauso gering ist die Chance als Paläontologe oder Paläontologin so einen Sensationsfund dann tatsächlich als erste/r wissenschaftlich untersuchen zu dürfen. Wie so oft, hat auch der Zufall seine Hand im Spiel. Was waren die ersten Erkenntnisse über Juravenator und was wissen wir heute alles über ihn? Eine Rückschau auf 28 Jahre Juravenator-Erforschung.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe des Freundeskreises Jura-Museum e.V. statt.

Termin: Dienstag, den 11. März 2026, 19.00 Uhr
Ort: Vortragsraum Jura-Museum Eichstätt, Burgstraße 19, Eichstätt

Archaeopteryx – eine Ikone der Evolution. Neuigkeiten vom Urvogel

Vortrag von Dr. Christian Foth

Seit seiner Entdeckung vor über 150 Jahren gilt der berühmte Urvogel Archaeopteryx lithographica als eines der überzeugendsten Zeugnisse für den Prozess der Evolution. In den letzten Jahren wurden mehrere neue Exemplare entdeckt, die tiefere Einblicke in die Biologie dieses Tieres sowie in den Ursprung der Vögel ermöglicht haben. In diesem Vortrag werden die neuesten Erkenntnisse zum Urvogel zusammengetragen und vorgestellt.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe des Freundeskreises Jura-Museum e.V. statt.

Termin: Dienstag, den 11. Februar 2026, 19.00 Uhr
Ort: Vortragsraum Jura-Museum Eichstätt, Burgstraße 19, Eichstätt

SaurierZeitReise Deutschland – Buchvorstellung

Autoren: Wilfried Rosendahl & Tom Hübner & Frederik Spindler

19:00 Uhr

Vortragsraum Jura-Museum, Willibaldsburg-Burgstraße 19, 85072 Eichstätt

Entlang der Route 66 ging es einst durch alle möglichen Landschaften. In gleicher Weise ist diese Neuerscheinung der ultimative Reiseführer zu Saurier-Zielen in ganz Deutschland. Grabungsstellen und Aufschlüsse, Museen und Freizeitparks: In allen Bundesländern begeistern Dinosaurier, Flugsaurier, Meeresreptilien und Ursaurier die ganze Familie. Dass sich Deutschland dabei in keiner Weise vor der weiten Welt verstecken muss, beweisen die vielen Fundstücke aus heimschen Gesteinsschichten. Uns so verwundert es auch nicht, dass Eichstätt in ganz besonderer Weise gewürdigt ist auf dieser Entdeckungstour.

Der Eintritt ist frei.

Nünnerich-Asmus Verlag Media GmbH/Foto: Dr. Gaëlle Rosendahl

Das Kambrium – Ursprung des modernen Lebens

Vortrag von Julien Kimmig, Naturkunde-Museum Karlsruhe. Der Vortrag findet im Vortragsraum des Jura-Museum statt. Beginn um 19.00 Uhr, Willibaldsburg-Burgstr. 19, 85072 Eichstätt.

Die ersten Anzeichen von Leben auf der Erde finden wir in ca. 3,5 Milliarden Jahre alten Gesteinen in Form von Stromatolithen, biogenen Sedimentgesteinen. Es dauert dann fast 3 Milliarden Jahre, bis in das ausgehende Proterozoikum, dass sich mehrzellige Organismen, welche als Tiere angesehen werden können, als Fossilien erhalten. Allerdings muss man bis in das Kambrium warten, um erstmals die Körperbaupläne vieler moderner mehrzelliger Tierstämme zu finden. Was führte zu dieser evolutionären Weichenstellung, und wie sind diese frühen Tiere überliefert? Darüber wird berichtet.

Fränkische Fossilien – bizarre Kreaturen, kuriose Geschichten

Vortrag von Roland Eichhorn, Geologischer Dienst, Bayerisches Landesamt für Umwelt

Mittwoch, den 21. Mai 2025, 19.00 Uhr

Vortragsraum Jura-Museum, Willibaldsburg-Burgstraße 19, 85072 Eichstätt

Es mag überraschen – aber in Franken wurden Versteinerungen gefunden, die Geschichte geschrieben haben! Mit Augenzwinkern werden diese steinernen Überreste aus 500 Millionen Jahren zum Leben erweckt, gewürzt mit einem gehörigen Schuss Humor und kuriosen Fundgeschichten: So wurde im Frankenwald ein berühmtes Fossil sogar beim Pinkeln entdeckt…

Mammuts – Ikonen der Eiszeit

Vortrag von Jan Fischer, Urweltmuseum GEOSKOP Burg Lichtenberg, Pfalz

Mittwoch, den 12.11.2025, 19:00 Uhr

Vortragsraum Jura-Museum, Willibaldsburg-Burgstraße 19, 85072 Eichstätt

Mammuts gehören wohl zu den bekanntesten ausgestorbenen Tieren. Das klassische Wollmammut – ein regelrechtes Klischee der letzten Eiszeit – ist nur ein relativ kleiner Vertreter einer breiten Vielfalt dieser Elefanten-Linie, die vor 10.000 Jahren ausstarb. Zahlreiche Mammut-Fossilien sind über ganz Deutschland verteilt. Daneben kennen wir tiefgefrorene Kadaver aus dem Dauerfrostboden Sibiriens sowie detaillierte Höhlen-Zeichnungen. Das macht sie zu den am besten erforschten prähistorischen Tieren – Zeit für einen kurzweiligen Überblick zur Lebensweise und Naturgeschichte der Mammuts!

Hochalpine Landschaft im Wandel. Mit historischen Photos, Laserscannern und digitalen

Mit historischen Photos, Laserscannern und digitalen Karten auf der Spur großer Veränderungen von 1850 bis heute

Vortrag von Tobias Heckmann, Katholische Universität Eichstätt

Mittwoch, den 15. Oktober 2025, 19:00 Uhr

Vortragsraum Jura-Museum, Willibaldsburg-Burgstraße 19, 85072 Eichstätt

Wie schnell schmelzen die Gletscher? Welche Folgen hat ihr Verschwinden? Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe untersucht Klima- und Landschaftsveränderungen in den Zentralalpen etwa seit 1850. Neben direkten Messdaten werden dafür historische Karten und Fotos ausgewertet, aus jüngerer Zeit auch Luftbilder, Laserscans oder Satellitendaten. Auf diese Weise können Modelle berechnet werden, die konkrete Folgen des Klimawandels wie etwa Schmelzwasserabfluss oder Hangrutschungen abschätzbar machen.